Welche FritzBox für Kabel, LTE, DSL oder Glasfaser kaufen?

Weißer switch hub eingeschaltet
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Ein Ratgeber für Ihren FritzBox-Kauf

Die FritzBox von AVM ist einer der beliebtesten Router in Deutschland.

Wen wundert es: Die Geräte des Berliner Herstellers schneiden in sämtlichen Tests mit sehr guten Ergebnissen ab (Router-Test Stiftung Warentest (Ausgabe 3/2020). Gerade die besten Modelle bekommen oft eine Topbewertung wegen des schnellen WLANs und aufgrund einer Vielzahl an praktischen Funktionen. Stellen Sie sich eventuell Fragen wie:

„Welche FritzBox brauche ich tatsächlich? Welche Anschlüsse befinden sich in meiner Wohnung oder in meinem Haus? Ist ein DSL-Anschluss oder ein Kabelanschluss sinnvoller? Was ist mit dem Glasfaseranschluss?“

Die folgende Übersicht (Stand November 2021) hilft Ihnen dabei, solche oder ähnlichen Fragen zu beantworten.

Der praktische DSL-Router: FritzBox 7590

 

 

Wenn Sie über eine DSL-Verbindung zum Internet verfügen, können Sie eine der FritzBoxen aus der 7000er Serie verwenden, beispielsweise die FritzBox 7590. Diese hat eine sehr gute WLAN-Leistung und beherrscht das Supervectoring 35b. Daher eignet sie sich für schnelle DSL-Verbindungen mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Dies setzt allerdings voraus, dass die Verteilerkästen an den Straßenrändern mit Glasfasern angebunden sind. Das Nachfolgemodell FritzBox 7590 AX verfügt zusätzlich über den neuen WLAN Standard Wifi 6 (WLANax).

Die zurzeit aktuellen FritzBox DSL-Modelle heißen

7590 AX

7590

7583

7530 AX

7530

7520 (verfügbar nur bei 1&1 „Home Server“)

Ein Preis-Leistungs-Tipp für DSL: FritzBox 7530 AX

Die FritzBox 7530 AX beherrscht wie die FritzBox 7590 das Supervectoring, ist dafür um einiges günstiger. Zwar schneidet diese FritzBox bei einigen Tests bei der WLAN-Leistung niedriger ab als die 7590, dafür genügt sie in kleineren Haushalten. Da der Router über den neuen WLAN Standard Wifi 6 (WLANax) verfügt sind WLAN-Optimierungen möglich und eine Erhöhung der Geschwindigkeit im Nahbereich. Durchschnittlich konnte die FritzBox 7530 AX bessere Werte per 5 GHz (Gigahertz) erzielen als das Vorgängermodell (7530) ohne Wifi 6. Wurden beide Modelle bei 2,4 GHz getestet zeigten sie fast dieselbe Leistung an. Viele Router können mit 2,4 und 5 Gigahertz funken. Daher die Tests mit beiden Frequenzen.

Die Kabel-FritzBox: FritzBox 6591 Cable

 

 

Auch für Kabelkunden hat AVM verschiedene FritzBox Modelle, wobei das momentan beste Modell die FritzBox 6591 Cable ist. Sind moderne DOCSIS-3.1-Anschlüsse vorhanden (z.B. bei Vodafone) dann ist theoretisch ein Download von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) möglich. Ein von Computerbild.de (November 2021) durchgeführter Test zeigte, dass es die FritzBox 6591 Cable per LAN-Kabel auf bis zu 970 Mbit/s brachte. Sie überzeugte auch mit einem schnellen WLAN. Diese FritzBox verfügt über 2 Anschlüsse für analoge Telefone und 1 Port für alte ISDN-Geräte, 4 Gigabit-LAN-Anschlüsse sowie 2 USB-3.0-Buchsen.

Der Vorteil der FritzBox 6660 Cable ist, dass sie mit dem WLAN-Standard Wifi 6 ausgeliefert wird, wobei sie während eines Tests Rekordwerte im WLAN-Bereich anzeigte (über 1 Gbit/s im Nahbereich).

Leider verbaut das Unternehmen hier weniger Antennen als in den Topmodellen, sodass die FritzBox 6660 Cable nur eine mittelmäßige Geschwindigkeit im WLAN-Test sowie eine geringere Reichweite im Frequenzbereich von 2,4 GHz aufweist.

Aktuelle FritzBox Kabelmodelle:

6660 Cable

6591 Cable

 

Die LTE-FritzBox: FritzBox 6890

 

Gerade in ländlichen Gebieten, wo das DSL-Netz oft nicht gut ausgebaut ist, ist eine schnelle LTE-Mobilfunkverbindung manchmal eine gute Alternative. Um den Zugang über das Mobilfunknetz herstellen zu können kann man, wie bei vielen AVM-Routern mit USB-Buchse, ein LTE-Gerät einstecken.

Oder Sie greifen auf eine FritzBox zurück, die bereits ab Werk über eingebaute LTE-Antennen verfügt.

Die FritzBox 6890 LTE ist momentan das Spitzenmodell: Sie holt sich per LTE bis zu 300 Mbit/s Daten aus dem Netz und zeigte im Test zufriedenstellende bis gute WLAN-Leistungen, wobei sie je nach Geschwindigkeit auch auf DSL inklusive Supervectoring zurückgreifen kann. Das garantiert immer ein ausreichendes Tempo für jede Sitzung.

Wenn Sie lieber ein günstigeres Modell kaufen möchten und mit einer geringeren Leistung zufrieden sind, dann stehen Ihnen z.B. die FritzBox 6820 LTE und die FritzBox 6850 LTE zur Verfügung.

Vor kurzem wurde die erste FritzBox (FritzBox 6850 5G) für den 5G Mobilfunkstandard auf den Markt gebracht. Sie bietet eine extreme hohe Downloadgeschwindigkeit von bis zu 1,3 Gbit/s an und baut alternativ die Verbindungen über 4G (LTE) und 3G (UMTS) auf. Ansonsten entspricht die Ausstattung der FritzBox 6850 LTE.

Aktuelle FritzBox Mobilfunkmodelle:

6890 LTE

6850 5G

6850 LTE

6820 LTE

Die Glasfaserrouter: FritzBox 5530, 5491 und 5490

Immer mehr Haushalte erhalten Glasfaseranschlüsse. Diese werden z.B. bis nach unten im Keller zum Verteiler hin verlegt (FTTB, „fiber to the building“, „Glasfaser bis zum Gebäude“) oder auch bis ins Wohnzimmer (FTTH, „fiber to the home“, „Glasfaser bis ins Haus“).

Damit die Glasfasersignale in elektrische Signale umgewandelt werden können, installieren einige Firmen im Wohnzimmer eine Box mit FTTH-Anschlüssen, an die sich beliebige WLAN-Router über ein LAN-Kabel anschließen lassen.

Einige Anbieter lassen ihre Glasfaser direkt im Router landen. Das Signal wird dann hier umwandelt. Für diese Anschlussmethode eignen sich z.B. die

  • FritzBox 5491: Sie wurde für den passiven Glasfaseranschluss (GPON) gebaut und die
  • Fritzox 5490: Diese FritzBox wurde für den Einsatz an aktiven Glasfaseranschlüssen (AON) entwickelt.

Um sowohl aktive als auch passive Anschlüsse nutzen zu können ist die FritzBox 5530 Fiber eine gute Wahl. Sie nutzt auch Wifi 6 und zeigte im Test in dem neuen WLAN-Standard eine sehr hohe Geschwindigkeit, wobei die Reichweite geringer als erwartet war.

Aktuelle FritzBox Glasfasermodelle:

5530 Fiber

5491

5490

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